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Wenn Männer ihre Frauen freiwillig zum Gynäkologen begleiten, kann das eigentlich nur einen Grund haben: eine Schwangerschaft.
Meine Vermutung vorhin im Wartezimmer bestätigte sich, als beide strahlend und mit einem Ultraschallbild in der Hand das Sprechzimmer verließen.

Somit dürfte auch das Trauma verwunden sein, dass der relativ junge Mann mit Sicherheit davon getragen hatte, als er im Vorfeld die (teils unappetlichen) Gespräche der Arzthelferin mit Patienten am Empfang und am Telefon mit anhören musste. Sein Gesichtsausdruck hatte dabei zwischen Interesse, Nicht-Verstehen und Ekel geschwankt. Leider war es mir nicht möglich, heimlich die Videokamera meines Handys mitlaufen zu laufen.

 

 

Unsere Straße ist ziemlich eng. 30er-Zone. Verkehrsberuhigt sozusagen. Daran hält sich kaum jemand. Selbst wenn auf beiden Straßenseiten Autos parken, heizen viele Autos einfach durch.

Dank eines Strafzettels vor Jahren, weil ich mit zwei Rädern auf dem Bürgersteig geparkt hatte, wusste ich:
Die Wahrscheinlichkeit eines defekten linken Außenspiegels bei korrektem Parkverhalten liegt im morgendlichen Berufsverkehr (da wird unsere Straße gerne als Umgehung verwendet) bei etwa 50%.
Das Risiko gehe ich mangels Alternativen ein. Als ich hierher gezogen bin, war unsere Gegend das reinste Parkplatzparadies. Seit jedoch aufgrund intensiven Bauverhaltens (Villen, Einfamilienhäuser, Brückenarbeiten) Parkplätze mitunter Glücksache sind, freut man sich regelrecht über einen Parkplatz in Fußreichweite.

Vor einigen Wochen klingelte unsere Nachbarin an der Tür:

“Du, ich weiß ja nicht, ob es auch dein Auto betrifft, aber da draußen stehen seit einer Stunde Leute vom Ordnungsamt und auf der Straße steht ein LKW, der anscheinend nicht durchkommt.”

Dankbar für den Hinweis, gingen wir nach draußen und ich gab den 2 Damen und dem Herren vom Ordnungsamt (ja, da standen echt 3! Leute) eine Chance, mich anzusprechen, indem ich durch Öffnen des Kofferraums demonstrativ darauf hinwies: Das ist mein Auto. Wenn Ihr mir also etwas zu sagen habt, nur zu!

Keine Reaktion. Die Herrschaften standen weiterhin wie begossene Pudel in der Gegend herum (es regnete in Strömen) und ich trug mich schon mit dem Gedanken, ihnen heißen Kaffee zum Aufwärmen rauszubringen. Wollte nett sein. Aber sie wollten nicht nett sein, also bekamen sie auch keinen Kaffee. Wir gingen extra noch zu ihnen hin, und ich fragte:

“Entschuldigen Sie, gibt es irgendwelche Probleme?”
“Nein, wieso?” (Klar, die stehen bestimmt immer irgendwo grundlos und gerne im Regen herum).
“Na, ich dachte nur wg. des LKW, der da steht. Wollte nur sicher gehen, dass es nicht ausgerechnet mein Auto ist, das ihn am Weiterfahren hindert.”
“Ach so, nein. Es geht um diese Autos hier”, sagte einen von ihnen und zeigt auf zwei Autos, die ebenfalls auf meiner Straßenseite parkten.

Das Problem war, dass auf der anderen Seite auch Autos parkten. So wie immer eigentlich.

Nein, das eigentliche Problem war, dass Enrico (sein Namenschild im Fahrerhäuschen verriet seinen Namen) anscheinend nicht LKW fahren konnte. Wenn ich überlege, wieviele Millarden LKW, Schwerlasttransporter, Löschfahrzeuge und schweres Baugerät hier schon zwischen den parkenden Autos durchgefahren ist, ohne dass etwas passierte… Aber Enrico, der einen simplen LKW in Standardmaßen fuhr, musste das Ordnungsamt rufen, weil er sich nicht traute, durchzufahren.

“Und was passiert nun?” fragte ich.
“Die beiden PKW hier werden abgeschleppt.”
“Abgeschleppt? Wieso das denn, sie stehen doch nicht im Parkverbot oder so.”
In typischem Beamtenton durften wir uns dann belehren lassen:
“Es muss immer eine Durchfahrtbreite von mindestens 3,05 m gewährleistet sein. Wir haben nachgemessen. Es sind nur 2,97 m.”

Ich war baff. Als ich wagte zuzugeben, dass mir diese Vorschrift neu war, wurden die drei Ordnungshüter fast wütend.
“Ja, das kennen wir. Und die Leute, die immer in zweiter Reihe parken, und diejenigen, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht vom Bürgersteig entfernen… diese Diskussionen kennen wir.”

Ich war ein wenig beleidigt. Denn weder habe ich jemals in 2. Reihe geparkt (diese Berliner Macke ist mir ein Gräuel!), noch habe ich einen Hund. Und schon gar nicht finde ich, dass 0,08 m aus einem unbescholtenen Autofahrer plötzlich einen Verkehrsrowdie machten. Mir taten die Besitzer der beiden Abschleppkandidaten fürchterlich leid. Denn ich vermute, sie kannten diese Regelung genauso wenig wie ich.

Und wer um alles in der Welt entscheidet nun, auf welcher Seite der Straße abgeschleppt wird? Wenn nun die beiden Autos zuerst dastanden, also gar keine Chance bestand mit dem selbstverständlich immer mitgeführten Maßband die Einhaltung der 3,05 m zu überprüfen, weil schlicht und ergreifend auf der anderen Seite noch niemand parkte? Die Betroffenen könnten ja später im Anhörungsbogen eintragen, seit wann sie dort geparkt hätten…. Hammer, wisst Ihr immer, wann Ihr irgendwo eingeparkt habt? Müssen wir jetzt ein Parkbuch anstelle eines Fahrtenbuches führen?

Es kam, wie es (eigentlich nicht) kommen musste. Der Abschleppwagen kam und nahm die beiden Autos mit. Sie einfach nur umzusetzen, war anscheinend keine Option.
Es war offensichtlich auch keine Option für Enrico oder die Ordnungsbeamten einfach mal in den umliegenden Häusern zu klingeln und den Besitzern zu ermöglichen, selbst umzuparken.
Das hätte ich an Enricos Stelle zuerst getan. Und das Ordnungsamt ist ja wohl erst recht in der Lage anhand der KFZ-Kennzeichen den Besitzer und dessen Adresse ausfindig zu machen.
Was bitte ist so schwer daran?

Vor allen Dingen zeigte sich, dass einer der Abschleppopfer die ganze Zeit zu Hause war, denn er hatte durch Zufall in dem Moment aus dem Fenster geschaut, also sein Wagen auf den Abschlepper gehoben wurde und kam sofort aus dem Haus gerannt.  Zu spät. Der Arme!

Und wäre es nicht am einfachsten, auf einer Straßenseite ein generelles Parkverbot einzurichten? Denn jeder, der mit einem ganz normalen PKW dort parkt, verhält sich auch bei vorbildlichem Einparken, 2 mm von der Bürgersteigkante entfernt, automatisch strafzettel/abschleppgefährdet. Kann doch nicht sein, oder?

Ja, ich lebe noch.

Nach meinem (bis heute!) erfolgreichen Ich-spiele-keine-Facebook-Spiele-mehr-Experiment, hatte ich mich am 20. April voller Euphorie in ein neues Projekt gestürzt.
Da ich aber erst abwarten wollte, ob ich wirklich durchhalte, habe ich bisher nichts darüber berichtet. Davon abgesehen, konnte ich Zweifler und Kritiker für dieses spezielle Projekt nicht gebrauchen, um es mal ganz hart zu sagen. Ich hatte keine Lust mich für meinen Entschluss rechtfertigen zu müssen.

Worum es geht? Ich habe seit eben jenem 20. April sage und schreibe fast 11 Kilo abgenommen. Nicht, dass ich vorher wirklich dick war, aber ich war auch nicht mehr schlank, und das hat mich irgendwann selbst genervt – beim Klamottenkaufen, im Schwimmbad, beim Ausgehen…

Das Geheimnis meiner verlorenen Kilos ist die Dukan-Diät (seit der Hochzeit von William & Kate auch als Prinzessinnendiät immer wieder in den Medien). Eben jene Medien verbreiten jedoch leider auch viel Müll und Halbwahrheiten, weswegen ich nur diejenigen eingeweiht habe, die sowieso mitbekommen hätten, dass ich meine Ernährung massiv umgestellt habe.

Seit gestern habe ich in Phase 3 gewechselt, die dafür sorgen soll, dass der Körper das erreichte Gewicht auch halten kann und in der man sich langsam wieder an Kohlehydrate gewöhnt. Drei Monate lang gab es für mich keinen Zucker, keine Nudeln, keinen Reis, keine Kartoffeln, keinen Alkohol, keinerlei Süßigkeiten… Klingt schlimm, war und ist aber erstaunlich easy durchzuhalten, da man sich bei Dukan an erlaubten Produkten immer satt essen darf und soll. Zwischenzeitlich fühlte ich mich nicht einmal wie in einer Diät, so leckere Sachen darf man da essen. Die Grundpfeiler sind eine tägliche Ration Haferkleie (ein Leben lang), Sport und viel Trinken, da durch die hohe Eiweißzufuhr die Nieren arg in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Ich habe mich inzwischen von einer total schlechten (Wasser)Trinkerin (früher max. 1 Liter pro Tag, wenn überhaupt) zu einer Person entwickelt, die im Schnitt täglich 2,5-3 Liter, an manchen Tagen sogar bis zu 5 Liter trinkt, wenn mein Körper danach schreit.

Jetzt beginnt für mich die spannendste Phase. Werde ich es schaffen, mein Gewicht zu halten? Bis Anfang Dezember werde ich mich in der 3. Phase befinden, in der ich mich weiterhin hauptsächlich von Proteinen und Gemüse ernähre, wo ich aber auch wieder täglich Obst und Vollkornbrot essen darf und einmal pro Woche einen Genussmahlzeit einlegen darf, in der alles erlaubt ist.

Ich fühle mich seit Beginn der Ernährungsumstellung (das Wort Diät trifft es im landläufigen Sinne nicht, denn es ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung) viel fitter, wacher und voller Power. Hinzu kommt, dass ich wieder Milchprodukte essen kann, was vor der Diät fast ein Tabu für mich war – wegen laktoseintoleranter Nebenwirkungen, die ich nach dem Verzehr von Milchprodukten hatte. Ich bin happy und hoffe, dass es so bleibt!

P.S. Verschont mich bitte mit kritischen dukankritischen Kommentaren, ich habe keine Lust darauf zu reagieren. Sollte ich in einem Jahr den klassischen Jojo-Effekt erlebt haben, dürften Ihr immer noch unken!

Nachdem die GEZ im letzten Jahr meinen Widerspruch abgelehnt hat, hat inzwischen das gefühlt 10. Gericht entschieden, dass für gewerblich genutzte PCs keine doppelten GEZ-Gebühren zu zahlen sind.

http://www.vgh.bayern.de/BayVGH/documents/PM-Rundfunkgebuhren_20110523.pdf

Was natürlich für die GEZ kein Grund sein wird, mir endlich die doppelte Gebühr zu erlassen. Aber ich gebe nicht auf. Neuer Widerspruch ist unterwegs.

 

Toilettentüren im Pentahotel Berlin-Köpenick

Die meisten Spams landen bei mir unbemerkt oder (im Fall, dass der Spamfilter nicht 100%-ige Arbeit geleistet hat) zumindest ungelesen im Papierkorb. Bei dieser Mail allerdings fiel mir der Klick auf das “Löschen”-Icon mal richtig schwer. Wie oft schreibt einem denn auch ein offenherziger Chow-Chow?

Bei diesem wunderbaren Wetter ist unser Hof von noch mehr Kindern bevölkert als sonst.

Auch Maurizio ist wie immer dabei, ebenso seine jüngeren Zwillingsschwestern, die die Nerven der großen Jungs durch ausdauerndes Kreischen strapazieren.

Da fragt einer der Jungen Maurizio voller Anteilnahme: “Hast du zu Hause ein Einzelzimmer?”

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