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Musik im Kopf

Kennt Ihr das: wenn Ihr ein bestimmtes Lied hört, müsst Ihr immer an eine Situation denken, die Ihr damit verbindet?
Gerade räume ich meine Festplatte ein wenig auf und höre einmal alle 3229 Lieder durch, die ich da so rumliegen habe. Wenn das so weiter geht, werde ich mit dem Aufräumen frühestens im Jahr 2038 beginnen können.

Jedenfalls, und das wollte ich ja eigentlich erzählen, höre ich eben „Umbrella Beach“ von Owl City und denke sofort:

Oberkaka.

Ja, genau.

Oberkaka.

Da ist sie sofort wieder da, die Erinnerung an den Lachkrampf, den mein Sohn und ich vor Jahren hatten, als wir mit dem Auto unterwegs waren und einen Ort namens Oberkaka auf den Wegweisern entdeckten. Im Player lief Owl City.

Unterkaka gibt es übrigens auch.

Kürzlich versprach ich Euch zum krönenden Abschluss unserer überstandenen Sanierung Vorher/Nachher-Vergleiche.
Aber so richtig abgeschlossen ist sie für uns eh jetzt erst wirklich, denn vor circa 3 Wochen flatterte die Endabrechnung ins Haus. Vor der hatte ich noch ein wenig Bammel. Sollten die Unken doch Recht behalten, die unsere positive Herangehensweise und die Freude über all die Verbesserungen immer wieder zunichte machen wollten? Würde alles viel teurer werden als in der Ankündigung? Müssten wir am Ende doch noch ausziehen, weil wir uns die Mieterhöhung nicht leisten können? Hat es deswegen so lange gedauert, bis ich endlich wieder einen Blogpost verfassen konnte? Weil Strom und Internet wegen nicht gezahlter Rechnungen abgestellt worden sind?  Weiterlesen »

Meilenstein

Den heutigen Tag müsste ich eigentlich rot im Kalender markieren und obendrein eine Flasche Champagner öffnen.
Wenn nichts mehr dazwischen kommt – Gott bewahre! – waren heute zum letzten Mal Handwerker im Rahmen der Sanierung in unserer Wohnung. Die Heizkostenverteiler wurden montiert, und jetzt ist innerhalb unserer 4 Wände alles fertig.

Man macht sich ja vor so einer Sanierung viele Gedanken über das, was da auf einen zukommt. Lärm, Ärger, Dreck, Kosten…. Aber eines hatte ich nicht als so einschneidend auf dem Plan: wie viele fremde Leute ständig in der Wohnung ein und aus gehen im Laufe der Sanierungsmonate. Ich hätte eine Strichliste machen sollen. In der Hochphase waren zum Teil gleich 4-5 Gewerke gleichzeitig bei uns zugange, während wir in der Wohnung wohnten… oder es zumindest versuchten. Kaum ein Tag ohne Handwerker, mal angemeldet mit Termin, mal spontan ohne Termin, mal trotz Termin nicht anwesend (auch nicht besser) – teilweise zu den unmöglichsten Zeiten. Obendrein musste man jederzeit damit rechnen, dass plötzlich jemand auf dem Balkon Arbeiten verrichtete.
Kurzum: eigentlich war man nie wirklich allein in seiner normalerweise geschützten Umgebung. Das habe ich wirklich massiv unterschätzt. Aber so richtig wurde mir das Ausmaß erst bewusst, als ich den heutigen Handwerker-Termin in den Kalender eingetragen habe. Der letzte Termin… wohooooo!
Freiheit!

Der komplette Badezimmerboden wurde noch einmal überarbeitet, jetzt funktioniert auch das Duschen ohne Handtuchbarrieren. Letzte Woche wurden die neuen Kellerfenster eingebaut.
Nur das Treppenhaus ist noch nicht ganz fertig, aber das tangiert uns nicht wirklich.

WIR HABEN ES GESCHAFFT!

In den nächsten Tagen gibt es dann auch endlich Vorher-Nachher-Bilder hier im Blog. Was habe ich diesen Moment herbeigesehnt.

Heute fiel endlich die Entscheidung, wie es mit unserer unbefriedigenden Duschsituation weiter geht. Wir wissen noch nicht, ob der Umstand, dass noch einmal alle Bodenfliesen im Bad neu gemacht bzw. überfliest werden, am Ende die ersehnte Lösung bringt.

Urteil des Fliesenlegers: das Gefälle im Mosaik-Fliesenboden ist zu gering und das Mosaik selbst sollte besser bis zur gegenüberliegenden Wand verlaufen. Deckt sich mit meinen Gedanken, von denen ich mir in den letzten Wochen wirklich viele gemacht habe. Unser Vermieter wollte uns nun eigentlich gerne Dusch-Schiebewände von der einen Wand zur anderen bauen. Doch das habe ich abgelehnt. Hoffentlich bereue ich es nicht. Aber mit dieser Lösung hätten wir immer Schienen unten am Boden und am oberen Ende der Dusche quer durch den Raum. Und wir müssten dann quasi immer durch die Dusche hindurch laufen. Die Öffnung wäre ca. 50-60 Zentimeter breit.
Der Liebste und ich sind uns einig, dass wir das nicht möchten. Das Bad ist ohnehin durch den Umbau schon deutlich kleiner als vorher, und im Prinzip haben wir unsere einklappbaren Duschwände wirklich lieb gewonnen und möchten sie gerne behalten.

Nun geht es also nächste Woche noch einmal von vorne los. Die Bauarbeiten sind für 3 Tage angesetzt, in denen hier dann wieder das Chaos herrschen wird.


Vor einigen Wochen hatte mir der Bauleiter 3 neue Haustürschlüssel gegeben mit dem Hinweis, dass „demnächst“ die Schlösser gewechselt werden. Als ich gestern von der Post zurück nach Hause kam, passte mein alter Haustürschlüssel nicht mehr. Den neuen hatte ich noch nicht am Schlüsselbund (der Rest meiner Familie übrigens auch nicht), da wir dachten, wir bekommen ganz offiziell eine Benachrichtigung, wenn es so weit ist. Wie gut, dass der Liebste gestern frei hatte und mein Klingen erhörte.

Die Benachrichtigung gab es tatsächlich. Sie hing genau an der Stelle unter den Briefkästen, wo seit Juli oder August der Zettel hing mit der Mitteilung, dass sich der Fensteraustausch verzögert. Die neuen Fenster sind seit September eingebaut, der Zettel hing letzte Woche immer noch da. Und immer habe ich drauf geschaut, weil ich dachte, es handele sich um eine neue Information. Aber schaue ich einmal nicht hin, entgeht mir so etwas Wichtiges. Murphy´s Gesetz…
Unsere Nachbarin hatte den Zettel übrigens sogar gesehen, musste gestern aber trotzdem bei uns klingeln, weil sie den neuen Schlüssel auch noch nicht dabei hatte.


Letzte Woche wurde auf der Vorderseite des Hauses das komplette Gerüst entfernt. So sieht unser Haus jetzt aus.

Geruest_weg_Lomo

Seit gestern gibt es keine Ausreden mehr, warum ich die Fenster nicht putzen kann. Von den drei letzten Fenstern wurde nun auch die Folie entfernt. Besonders im Kinderzimmer noch total ungewohnt, nach Monaten plötzlich wieder nach draußen schauen zu können.

2014

Anstrengend, nervenaufreibend war mein Jahr 2014.

Es begann gleich mit 2 Todesfällen in der Familie (noch dazu am gleichen Tag). Das Jahr hat noch 13 Stunden; ich hoffe nicht voreilig zu sein, wenn ich sage: es waren Gott sei Dank die einzigen Todesfälle.

Mein Hauptthema dieses Jahr – wie an meinen Blogbeiträgen unschwer zu erkennen – war die Sanierung unserer Wohnung. Besonders die zweite Jahreshälfte war entsprechend turbolent mit 2 Umzügen, täglichen Baustellenbesichtigungen, viel Lärm, einiges an Ärger, viel Dreck. Als wäre der Sanierungskram nicht stressig genug gewesen, so durfte ich mich auch noch mit einigen Querelen privater Natur herumärgern. Im Laufe der Zeit, nicht zuletzt dank meiner Freunde und Familie, habe ich aber einen Weg gefunden damit umzugehen. Ich werde sicher auch in Zukunft noch einiges an Kraft brauchen, aber die werde ich haben.

Aber heute um Mitternacht werden wir glücklich auf unserem „neuen“ Balkon stehen und aufs neue, hoffentlich ruhigere Jahr anstoßen. Den Sekt haben wir zuvor aus unserem neuen großen Kühlschrank aus unserer herrlichen neuen Küche geholt. Dafür haben wir auf Sommerurlaub verzichtet und es nicht bereut.
Ein wenig konnte ich mein Fernweh im Oktober kurieren, als ich für ein paar Tage in Luxor war.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und immer liebe Menschen um Euch herum!

Freie Sicht

Irgendwas ist anders, denke ich, als ich vorhin vom Flur durch das Wohnzimmer zum Balkon hinaus schaue. Es dauert einen Moment, bis mir klar wird: die Schutzfolie an den Fenstern und die Gaze vom Gerüst ist weg.

Ein klarer Blick nach draußen, unbezahlbar schön! Da stören die paar Gerüststangen und Bretter kaum. Und die sind ja auch bald weg.

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