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Archive for the ‘Nachgedacht’ Category

Kennt Ihr das: wenn Ihr ein bestimmtes Lied hört, müsst Ihr immer an eine Situation denken, die Ihr damit verbindet?
Gerade räume ich meine Festplatte ein wenig auf und höre einmal alle 3229 Lieder durch, die ich da so rumliegen habe. Wenn das so weiter geht, werde ich mit dem Aufräumen frühestens im Jahr 2038 beginnen können.

Jedenfalls, und das wollte ich ja eigentlich erzählen, höre ich eben „Umbrella Beach“ von Owl City und denke sofort:

Oberkaka.

Ja, genau.

Oberkaka.

Da ist sie sofort wieder da, die Erinnerung an den Lachkrampf, den mein Sohn und ich vor Jahren hatten, als wir mit dem Auto unterwegs waren und einen Ort namens Oberkaka auf den Wegweisern entdeckten. Im Player lief Owl City.

Unterkaka gibt es übrigens auch.

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2014

Anstrengend, nervenaufreibend war mein Jahr 2014.

Es begann gleich mit 2 Todesfällen in der Familie (noch dazu am gleichen Tag). Das Jahr hat noch 13 Stunden; ich hoffe nicht voreilig zu sein, wenn ich sage: es waren Gott sei Dank die einzigen Todesfälle.

Mein Hauptthema dieses Jahr – wie an meinen Blogbeiträgen unschwer zu erkennen – war die Sanierung unserer Wohnung. Besonders die zweite Jahreshälfte war entsprechend turbolent mit 2 Umzügen, täglichen Baustellenbesichtigungen, viel Lärm, einiges an Ärger, viel Dreck. Als wäre der Sanierungskram nicht stressig genug gewesen, so durfte ich mich auch noch mit einigen Querelen privater Natur herumärgern. Im Laufe der Zeit, nicht zuletzt dank meiner Freunde und Familie, habe ich aber einen Weg gefunden damit umzugehen. Ich werde sicher auch in Zukunft noch einiges an Kraft brauchen, aber die werde ich haben.

Aber heute um Mitternacht werden wir glücklich auf unserem „neuen“ Balkon stehen und aufs neue, hoffentlich ruhigere Jahr anstoßen. Den Sekt haben wir zuvor aus unserem neuen großen Kühlschrank aus unserer herrlichen neuen Küche geholt. Dafür haben wir auf Sommerurlaub verzichtet und es nicht bereut.
Ein wenig konnte ich mein Fernweh im Oktober kurieren, als ich für ein paar Tage in Luxor war.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und immer liebe Menschen um Euch herum!

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Ich bin in der DDR geboren. Die Mauer fiel kurz nach meinem 14. Geburtstag.
Später habe ich einige Jahre in Westdeutschland gelebt.
Jetzt lebe ich im Osten der deutschen Hauptstadt, zusammen mit einem westdeutschen Mann und meinem in Hessen geborenen Sohn. Irgendwann werde ich meinen Sohn fragen, wie er seine Kindheit empfunden hat, welche Rolle Ost und West überhaupt noch spielen bei den Teenagern von heute.

Letztes Wochenende war ich mit Freunden im Berliner DDR-Restaurant „Die Volkskammer.“ Kein übertrieben eingerichtetes DDR-„Museum“, sondern ein Restaurant, bei dem schon beim Eintreten als DDR-Kind denkt: genau so war das damals. Die eine Freundin, die dabei war, ist ebenfalls in der DDR aufgewachsen, hat aber aufgrund diverser persönlicher Erlebnisse/Hintergründe ein ganz anderes Bild von der DDR und wollte am liebsten gar nicht mitkommen. Der Abend war dann aber sehr nett, doch als dann besoffene Ex-Genossen (Gäste einer Geburtstagsfeier) begannen, lautstark Partisanenlieder zu singen, wurde es auch mir zu viel. Wie gut, dass wir eh zahlen wollten.

Marx_EngelsNach der Lektüre von „Eisenkinder“, bei dem viele Momente Zeitreisen für mich waren, andere aber auch völlig fremd, bin ich neulich über einen tollen Beitrag auf zeit.de gestolpert, bei dem ich fast jedes Wort abnicken kann.

Außer Beitrag Nr. 9.
Als ich im Kindergarten mein Mittagessen (gefüllte Paprika) erbrochen habe, bekam ich immer mein Lieblingsessen -Nudeln – wenn Paprika für die anderen Kinder auf dem Speiseplan stand. Es gibt also wie immer im Leben mehrere Seiten, von denen man eine Sache betrachten oder erleben kann.

LESEN!
http://www.zeit.de/zeit-magazin/2014-09/ostdeutsche-manifest-mauerfall

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Kurz vor oder mitten in einer Sanierung zu stecken, ist nicht immer leicht. Klar. Aber momentan machen mir weniger der Baumlärm, der Dreck und die Organisation unserer Umsetzung zu schaffen als manche Zeitgenossen.

Ein typisches Gespräch:
„Ach, Sie werden saniert? Ach Sie Armen. Bleiben Sie denn in der Wohnung die ganze Zeit?“
„Nein, wir ziehen für die Zeit der Strangsanierung 3-4 Wochen in eine Umsetzwohnung.“
„Ach, 4 Wochen. Das klappt doch eh nicht. Rechnen Sie mindestens mit der doppelten Zeit.“

Ich mag es echt nicht mehr hören.
Warum sagt man nicht besser: „Ich wünsche Ihnen, dass alles gut und pünktlich über die Bühne geht.“ Tut es weh, so etwas auszusprechen? An den Umständen ändert das natürlich nichts, aber gute Wünsche helfen mir persönlich viel viel viel besser über diese unruhige Zeit.  (mehr …)

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2014-07-002Heute wurde mit dem Gerüstbau auf der Hofseite begonnen. Unglaublich, wie fix die sind. Das Gerüst steht schon fast bis zum Dach, die werden heute bestimmt fertig damit. Wenn die Sanierungsarbeiten an sich auch so schnell gehen – okay, man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Aber das wollte ich eigentlich gar nicht erzählen. Denn vielmehr war heute einer dieser Tage, wo ich Zeit, Benzin und Geld verschwendet habe, obwohl ich es hätte besser wissen oder zumindest ahnen können.  (mehr …)

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Seid LAUT gegen Alltagsrassismus!.

Diese Frau spricht mir aus dem tiefsten Herzen. Wenn ich allein an die Ausländer Menschen verachtenden Kommentare denke, die mir Ende 2013 in einer (an und für sich harmlosen) Facebook-Gruppe unseres Kiezes untergekommen sind. Und die da immer noch stehen und von den meisten Gruppenmitgliedern bejubelt werden.

In solchen Momenten fühle ich mich wie im falschen Film.

 

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2013

Lange habe ich mich gesträubt, das Jahr 2013 als nicht ganz so tolles Jahr wahrzunehmen. Die Hiobsbotschaften im Freundes- und Bekanntenkreis rissen zwar nicht ab, aber bei uns war soweit alles gut. Erst in der zweiten Jahreshälfte, und insbesondere zum Jahresende hin, meinten einige Familienangehörige, dass es an der Zeit sei, dass die Verwandtschaft sich Sorgen zu machen habe um deren Gesundheit. Doch am Silvesterabend konnte ich schließlich beruhigt das Fazit ziehen: jünger wird keiner, aber das Jahr 2013 hat dennoch versöhnlich geendet und alle mir lieben Menschen erhalten. Möge es auch 2014 so bleiben.

Meinen Blog habe ich sehr stiefmütterlich behandelt, das soll in Zukunft wieder besser werden.

Meine Highlights 2013:

Reisen:
– Rom im Mai
– Comer See, Gardasee, Verona, Venedig, Bodensee im Juni/Juli
– Kurztrip mit der „MS Europa 2“ von Ibiza nach Barcelona

Musik:
Die musikalische Entdeckung des Jahres 2013 für mich: Philipp Poisel mit seinem Projekt „Seerosenteich“

Und nicht weniger: Ellie Goulding

Mein Urlaubssong 2013: Max Pezzali „L‘ universo tranne noi“
Nicht zuletzt deshalb, weil wir die Arena di Verona, die in diesem Video eine große Rolle spielt, im Sommer selbst besucht haben.

Filme:
Diesen Film habe ich zwar erst heute im Kino gesehen, aber er ja läuft schon länger: „Fack ju Göhte“

Serien:
„Breaking Bad“, „How I met your mother“, „Raising Hope“, „Modern Family“, „Big Bang Theory“, „Lindenstrasse“

Bücher: ich habe keines in Erinnerung, das aus der Masse heraus gestochen wäre. Wobei Masse… fast meine komplette Lektüre vollzog sich 2013 online.

Neue Familienmitglieder: meine Cousine hat im Oktober einen Sohn bekommen. Und seit August wohnt Barney, ein knuffeliger Teddyhamster, im Zimmer meines Sohnes.

Meilensteine:
Mein Sohn ist dieses Jahr aufs Gymnasium gewechselt (und schlägt sich bis dato sehr gut).
Unser Renault Scenic wurde einem deutlich jüngeren Opel Meriva abgelöst. Die Sitzheizung habe ich schon sehr schätzen gelernt.
Im Dezember feierten wir Papas 60. Geburtstag.

Internet: Spotify und Pinterest – diese Dinge habe ich wirklich lieb gewonnen

Spiele: Das einzige Spiel, was ich nach meiner Facebook-Spiele-Abstinenz auf dieser Plattform verwende, ist Candy Crush Saga. Ich habe es allerdings ursprünglich auf anderem Wege entdeckt, deswegen zählt es für mich nicht zu den Facebook-Spielen (ein bisschen Selbstbetrug, ich weiß ;-))
Alle anderen Facebook-Spiele ignoriere ich weiterhin.
Außerdem: Sim City, Diablo 3 (aber leider viel zu selten), My little Farmies und Brave Little Beasties.

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