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Posts Tagged ‘Sanierung’

Den heutigen Tag müsste ich eigentlich rot im Kalender markieren und obendrein eine Flasche Champagner öffnen.
Wenn nichts mehr dazwischen kommt – Gott bewahre! – waren heute zum letzten Mal Handwerker im Rahmen der Sanierung in unserer Wohnung. Die Heizkostenverteiler wurden montiert, und jetzt ist innerhalb unserer 4 Wände alles fertig.

Man macht sich ja vor so einer Sanierung viele Gedanken über das, was da auf einen zukommt. Lärm, Ärger, Dreck, Kosten…. Aber eines hatte ich nicht als so einschneidend auf dem Plan: wie viele fremde Leute ständig in der Wohnung ein und aus gehen im Laufe der Sanierungsmonate. Ich hätte eine Strichliste machen sollen. In der Hochphase waren zum Teil gleich 4-5 Gewerke gleichzeitig bei uns zugange, während wir in der Wohnung wohnten… oder es zumindest versuchten. Kaum ein Tag ohne Handwerker, mal angemeldet mit Termin, mal spontan ohne Termin, mal trotz Termin nicht anwesend (auch nicht besser) – teilweise zu den unmöglichsten Zeiten. Obendrein musste man jederzeit damit rechnen, dass plötzlich jemand auf dem Balkon Arbeiten verrichtete.
Kurzum: eigentlich war man nie wirklich allein in seiner normalerweise geschützten Umgebung. Das habe ich wirklich massiv unterschätzt. Aber so richtig wurde mir das Ausmaß erst bewusst, als ich den heutigen Handwerker-Termin in den Kalender eingetragen habe. Der letzte Termin… wohooooo!
Freiheit!

Der komplette Badezimmerboden wurde noch einmal überarbeitet, jetzt funktioniert auch das Duschen ohne Handtuchbarrieren. Letzte Woche wurden die neuen Kellerfenster eingebaut.
Nur das Treppenhaus ist noch nicht ganz fertig, aber das tangiert uns nicht wirklich.

WIR HABEN ES GESCHAFFT!

In den nächsten Tagen gibt es dann auch endlich Vorher-Nachher-Bilder hier im Blog. Was habe ich diesen Moment herbeigesehnt.

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Heute fiel endlich die Entscheidung, wie es mit unserer unbefriedigenden Duschsituation weiter geht. Wir wissen noch nicht, ob der Umstand, dass noch einmal alle Bodenfliesen im Bad neu gemacht bzw. überfliest werden, am Ende die ersehnte Lösung bringt.

Urteil des Fliesenlegers: das Gefälle im Mosaik-Fliesenboden ist zu gering und das Mosaik selbst sollte besser bis zur gegenüberliegenden Wand verlaufen. Deckt sich mit meinen Gedanken, von denen ich mir in den letzten Wochen wirklich viele gemacht habe. Unser Vermieter wollte uns nun eigentlich gerne Dusch-Schiebewände von der einen Wand zur anderen bauen. Doch das habe ich abgelehnt. Hoffentlich bereue ich es nicht. Aber mit dieser Lösung hätten wir immer Schienen unten am Boden und am oberen Ende der Dusche quer durch den Raum. Und wir müssten dann quasi immer durch die Dusche hindurch laufen. Die Öffnung wäre ca. 50-60 Zentimeter breit.
Der Liebste und ich sind uns einig, dass wir das nicht möchten. Das Bad ist ohnehin durch den Umbau schon deutlich kleiner als vorher, und im Prinzip haben wir unsere einklappbaren Duschwände wirklich lieb gewonnen und möchten sie gerne behalten.

Nun geht es also nächste Woche noch einmal von vorne los. Die Bauarbeiten sind für 3 Tage angesetzt, in denen hier dann wieder das Chaos herrschen wird.


Vor einigen Wochen hatte mir der Bauleiter 3 neue Haustürschlüssel gegeben mit dem Hinweis, dass „demnächst“ die Schlösser gewechselt werden. Als ich gestern von der Post zurück nach Hause kam, passte mein alter Haustürschlüssel nicht mehr. Den neuen hatte ich noch nicht am Schlüsselbund (der Rest meiner Familie übrigens auch nicht), da wir dachten, wir bekommen ganz offiziell eine Benachrichtigung, wenn es so weit ist. Wie gut, dass der Liebste gestern frei hatte und mein Klingen erhörte.

Die Benachrichtigung gab es tatsächlich. Sie hing genau an der Stelle unter den Briefkästen, wo seit Juli oder August der Zettel hing mit der Mitteilung, dass sich der Fensteraustausch verzögert. Die neuen Fenster sind seit September eingebaut, der Zettel hing letzte Woche immer noch da. Und immer habe ich drauf geschaut, weil ich dachte, es handele sich um eine neue Information. Aber schaue ich einmal nicht hin, entgeht mir so etwas Wichtiges. Murphy´s Gesetz…
Unsere Nachbarin hatte den Zettel übrigens sogar gesehen, musste gestern aber trotzdem bei uns klingeln, weil sie den neuen Schlüssel auch noch nicht dabei hatte.


Letzte Woche wurde auf der Vorderseite des Hauses das komplette Gerüst entfernt. So sieht unser Haus jetzt aus.

Geruest_weg_Lomo

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Irgendwann in der vergangenen Woche….

„Sagen Sie mal, lieber Herr Bauleiter, wir wüssten gerne, ob in diesem Jahr auf den Balkons noch gearbeitet wird. Wir möchten nämlich unseren Weihnachtsbaum bis Heiligabend auf dem Balkon lagern.“
„Klar, das können Sie. Dieses Jahr passiert auf den Balkons nichts mehr.“

22. Dezember, 08 Uhr morgens: Die Maler streichen unseren Balkon.

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Seit ca. 4 Stunden sitze ich an meinem PC und arbeite. Und erst jetzt nehme ich den Lärm, der fast die ganze Zeit von der Baustelle kommt, bewusst wahr. Mein Kopf scheint das inzwischen irgendwie verdrängen zu können, was er seit Wochen (Ausnahme: Sonntags) mitmachen muss. Gut so? Gut so.

Inzwischen ertappe ich mich sogar dabei, dass ich nach Feierabend der Bauarbeiter freiwillig auf Musik, TV oder andere Geräuschkulissen verzichte. Normalerweise gehören die für mich zu meinem Leben wie Essen und Schlafen. Ich kann wahre Stille schlecht ertragen. Jetzt lerne ich, solche Momente zu genießen, ja Wert zu schätzen.

Gestern wurden ENDLICH unsere Duschwände eingebaut. Und heute früh zum ersten Mal dem Härtetest unterzogen.
Die Dichtungen an den Seiten scheinen wirklich gut zu sein, da ist alles nahezu alles trocken geblieben. Nur die offene Seite schafft logischerweise größere Wassermengen nicht wirklich. Der Langzeittest wird zeigen, ob wir uns da doch noch etwas einfallen lassen müssen. Aber im Vergleich zu vorher: Welten!

Collage_Duschwand

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… an dem ich mich mit Fluchtgedanken beschäftige.

Eigentlich waren die letzten Wochen verhältnismäßig ruhig in Sachen Baulärm. Wir haben uns daran gewöhnt, dass ständig Bauarbeiter vor unseren Fenstern entlanglaufen, ab und zu hämmert oder bohrt es irgendwo, aber das Schlimmste schien überstanden.
Doch heute wollen sie mich wieder so richtig ärgern. Nachdem der Teenager das Haus in Richtung Schule verlassen hat, mache ich es mir morgens manchmal gerne noch eine Weile auf dem Sofa gemütlich und hole noch ein wenig Schlaf nach. Heute fingen die Handwerker aber schon wieder pünktlich um 7 Uhr an. Mehr als 10 Minuten Pause zwischendurch sind nicht drin, dann fängt es wieder an: das Hammern, das Bohren, das Klopfen, das Sägen, das Schaben, die lauten Schritte in der leeren Wohnung über uns, das Poltern, das Quietschen, das Gebrüll der Handwerker über mehrere Etagen hinweg. (mehr …)

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Endlich, was für ein Timing. Kaum klettern die Außentemperaturen noch einmal auf 22/23 Grad, haben die Handwerker endlich die Heizung zum Laufen gebracht. Und Warmwasser ohne Wartezeit aus der Leitung. Ich hatte schon ganz vergessen, wie sich das anfühlt.

Um noch einmal auf die häufig gestellte Frage zurück zu kommen: ja, es war kalt hier im Haus und in den Wohnungen. Um die 15-16 Grad.

Die Spülmaschine läuft nach wie vor nicht. Ein Anruf beim Bosch-Kundenservice ergab, dass es sich vermutlich um ein Aquastop-Problem handelt. Als der Ablauf nicht angeschlossen war, hat die Maschine sofort auf Aquastop gestellt, um nicht noch mehr Schaden zu verursachen. Also im Grunde alles richtig. Das Problem ist nun, dass wir warten müssen, bis das Wasser in der „Wanne“ an der Unterseite der Spülmaschine so weit verdunstet ist, dass der Schwimmer (der den Anstoß für Aquastop gibt) wieder auf einen Level sinkt, der die Leitung frei gibt.

Nun ist Geduld gefragt. Hoffentlich lohnt es sich zu warten. Im Moment befürchte ich eher, da muss eine neue Maschine her.

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… es kann nicht schlimmer kommen.

Stellt Euch vor, Ihr habt für ein paar Tausend Euro eine nagelneue Küche gekauft, diese wird aufgebaut, und am nächsten Tag steht die halbe Küche unter Wasser.

Ursache mal wieder: Kommunikationsfehler/Ignoranz

Vorgestern wurde unsere neue Küche geliefert und montiert. Mit der Wahl der Küche und insbesondere auch des Küchenstudios (Reddy Küchen) sind wir sehr zufrieden. Soviel vorweg.

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